RAEUME DER ÜBERWACHUNG

Im Jahre 1888 im Herzen von Frankfurt errichtet:
Das Polizeigewahrsam in der Klapperfeldstrasse

Bis November 2003 wurde das Gewahrsam als Kurzzeitgefängnis genutzt. Zuletzt wurden auch vermehrt Abschiebehäftlinge dort untergebracht.
Für die Demonstranten der Achtundsechziger, Startbahngegner in den Achtzigern und für Betrunkene war -Das Klapperfeld- ebenfalls eine gefürchtete Adresse.
Der heruntergekommene Bau wurde als Zwischenstation für Häftlinge genutzt, die dem Haftrichter vorgeführt wurden.
Offiziell sollte dort niemand länger als 24 Stunden verweilen. Allerdings zeugen die zahlreichen Inschriften der Abschiebehäftlinge von wesentlich längeren Zeiträumen, teilweise von mehreren Wochen.
Wer den äußeren Eindrück des Gebäudes schon schlimm fand, dem wird beim betreten des Gebäudes nochmals der Schrecken in die Glieder fahren. Abblätternder Lack, dunkle Flure und ein PVC Boden aus den fünfziger Jahren verstärken den düsteren Eindruck des Gebäudes noch.
Die heruntergekommenen Einzelzellen in den vier Stockwerken sind 1,50 Meter breit und 3,50 Meter lang. Wenig Licht, das durch die Gitter fällt, die erbärmlichen Sanitäranlagen und die heruntergekommene Wandfarbe mit den Inschriften, erzeugen ein gewisses Unwohlsein.

Räume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der ÜberwachungRäume der Überwachung